Baukindergeld

Nur noch bis zum Jahresende!

Wer das staatliche Baukindergeld noch mitnehmen möchte, muss bis spätestens 31. Dezember 2020 eine Baugenehmigung oder einen Kaufvertrag besitzen. Darauf macht der Verband der Privaten Bausparkassen aufmerksam. Für den Antrag hat man nach dem Einzug bis zu sechs Monate Zeit. Da sich der Einzug auch verzögern kann, endet die Frist endgültig am 31. Dezember 2023. Pro Kind, das zu diesem Zeitpunkt unter 18 Jahre alt ist, gibt es dann zehn Jahre lang pro Jahr 1.200 Euro.
Das Baukindergeld ist dazu gedacht, Familien beim Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen. Aus diesem Grund ist es an bestimmte Bedingungen geknüpft, die detailliert unter www.kfw.de beschrieben sind. Unter anderem muss es sich um erstmalig erworbenes und selbst genutztes Wohneigentum handeln. Besitzt der Partner bereits Haus oder Wohnung, gibt es die Förderung nicht.
Das jährlich zu versteuernde Haushaltseinkommen darf 90.000 Euro bei einem Kind, zuzüglich 15.000 Euro bei jedem weiteren Kind, nicht überschreiten. Als Nachweis gelten Einkommenssteuerbescheide des zweiten und dritten Kalenderjahres vor Antragstellung – für 2020 wären das die Bescheide für 2017 und 2018. Außerdem sind Grundbuchauszug oder Auflassungsvormerkung für den Eigentumserwerb sowie die Meldebestätigung für die Selbstnutzung vorzulegen. Anträge und erforderliche Unterlagen werden ausschließlich online von der staatlichen Förderbank KfW bearbeitet, Stichwort Baukindergeld, Zuschuss 424. Wurde der Zuschuss bewilligt, wird das Geld jährlich im selben Monat auf das Konto überwiesen.

Quelle: Wittgensteiner Wochenpost